Hessischer Bildungsserver

Ausstellungen

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  • Matisse -Bonnard / Aus-/Einfalten
    13.09.2017 10:00 - 14.01.2018 18:00

    Copyright: Succession H. Matisse/ VG Bild-Kunst, Bonn 2017

    Copyright: Succession H. Matisse/
    VG Bild-Kunst, Bonn 2017

    Henri Matisse und Pierre Bonnard gelten als zwei der bedeutendsten Vertreter der französischen Moderne. Verbunden waren sie durch eine über 40-jährige Künstlerfreundschaft. In der großen Sonderausstellung treten die beiden Maler in einen spannungsreichen Dialog, der ihren gegenseitigen Einfluss eindringlich vor Augen führt.

    Ab dem 13. September zeigt das Städel Museum zwei herausragende Protagonisten der Klassischen Moderne erstmals gemeinsam in Deutschland: Henri Matisse (1869–1954) und Pierre Bonnard (1867–1947). Im Mittelpunkt der groß angelegten Ausstellung steht die über 40 Jahre andauernde Künstlerfreundschaft der beiden französischen Maler. Beide setzten sich intensiv mit den gleichen künstlerischen Sujets auseinander: Interieur, Stillleben, Landschaft und besonders auch dem weiblichen Akt. Anhand von rund 120 Gemälden, Plastiken, Zeichnungen und Grafiken eröffnet die Schau einen Dialog zwischen Matisse und Bonnard und bietet damit neue Perspektiven auf die Entwicklung der europäischen Avantgarde vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges.

    Zu der Ausstellung bietet das Museum auch wieder ein umfassendes Programm für Schulklassen an.

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  • Karin Kneffels Gemälde zeigen eine Welt zwischen Erinnerung, Traum und Realität. Lichtreflexe, Spielelungen und beschlagene Fensterscheiben lenken unseren Blick auf Häuserfassaden und in Innenräume. Mit naturalistischer Genauigkeit schafft diese Malerei eine Wirklichkeit voller Details und Anspielungen. Nichts ist so wie es zunächst scheint. In dieser Ausstellung folgen wir den Fährten in Karin Kneffels Bildern und werden zu Bilder-Detektiven.

    Begleitend zur Ausstellung gibt es ein umfangreiches Workshop-Programm. Für Besucherinnen und Besucher aller Altersgruppen bietet die Ausstellung ein Postkarten-Spiel für eigene Entdeckungen.

    Information und Anmeldung: Kinder-Akademie Fulda, Telefon 0661.90273-0, www.kaf.de

    , 15.9.2017, mehr ...



  • Raumkunst - Made in Darmstadt / Aus-/Einfalten
    Museum Künstlerkolonie
    27.07.2017 11:00 - 18.02.2018 18:00

    http://www.mathildenhoehe.eu/assets/Ausstellung/raumkunst/Presse/1-Plakat-BehrensStuhl-Presse.jpgAm 27. Juli 2017 öffnet das Museum Künstlerkolonie seine Türen für den ersten Teil der Sammlungsneugestaltung. Nicht mehr chronologisch, sondern anhand thematischer Schwerpunkte wird die Ausstellung den Besuchern das besondere Schaffen der Künstlerkolonie Darmstadt zwischen 1901–1914 und darüber hinaus präsentieren.
    „RAUMKUNST – Made in Darmstadt“ nimmt Bezug auf die Idee der Künstlerkolonie-Mitglieder, mit jedem einzelnen Projektentwurf eine Durchdringung von Kunst und Alltag zu erreichen. Einzelne Objekte sollten nicht nur ästhetisch gestaltet sein, sondern im Zusammenspiel – als Teil komplett durchgestalteter Raumarrangements – zu einem Gesamtkunstwerk verschmelzen. Dieses wegweisende Prinzip, die Kunstwerke und Möbel in Wohnräumen vollständig aufeinander abzustimmen, wird in der neuen Sammlungsausstellung anhand verschiedener Beispiele sichtbar.
    Präsentiert werden über 150 Möbel, Raumensembles, Keramiken, Bücher, Textilien, Skulpturen, Modelle, Gemälde, Druckgraphiken und Zeichnungen von Joseph Maria Olbrich, Peter Behrens, Hans Christiansen, Albin Müller u.a.

    Abb.: Plakat zur Ausstellung „Raumkunst – Made in Darmstadt, Motiv: Peter Behrens
    Armlehnstuhl, 1900/01

    , 29.9.2017, mehr ...



  • Der Garten der Avantgarde / Aus-/Einfalten
    27.10.2017 10:00 - 25.02.2018 17:00

    Genau 100 Jahre nachdem der Privatier und Kunstsammler Heinrich Kirchhoff seine bedeutende Sammlung mit Werken der Avantgarde erstmals im Museum Wiesbaden gezeigt hatte, wird diese nun am selben Ort wieder zusammengeführt. Kirchhoff (1874–1934) ließ sich zur Jahreswende 1908/09 in der Kurstadt Wiesbaden nieder mit dem Wunsch, sich dort seinen Leidenschaften Kunst und Natur zu widmen. Hier stellte er innerhalb weniger Jahre eine Kollektion zusammen, die hochwertige Arbeiten der Künstler wie Paul Klee, Emil Nolde und Franz Marc vereinte. Auf seine Einladung hin kam auch Alexej von Jawlensky nach Wiesbaden und ließ sich hier bis an sein Lebensende nieder. Die Villa von Kirchhoff in der Beethovenstraße 10 bot mit ihrem außergewöhnlichen Garten, den der Hausherr selbst angelegt hatte, ein paradiesisches Idyll. Botanik-Freunde und Kunstinteressierte waren gleichermaßen magisch angezogen. Kirchhoff beabsichtigte schon früh, seine Sammlungen für alle Bürger zu öffnen und mit ihr als beispielhaftem Lehrstück die Kurstadt zu einem Zentrum der künstlerischen Moderne werden zu lassen.

     

    , 29.9.2017, mehr ...



  • Glanz und Elend der Weimarer Republik / Aus-/Einfalten
    27.10.2017 10:00 - 25.02.2018 17:00

    Soziale Spannungen, politische Kämpfe, gesellschaftliche Umbrüche, aber auch künstlerische Revolutionen und Neuerungen charakterisieren die Weimarer Republik.

    In einer großen Themenausstellung wirft die Schirn Kunsthalle Frankfurt ab dem 27. Oktober 2017 einen Blick auf die Kunst im Deutschland der Jahre 1918 bis 1933. Direkte, ironische, wütende, anklagende und oftmals auch prophetische Werke verdeutlichen den Kampf um die Demokratie und zeichnen das Bild einer Gesellschaft in der Krise und im Übergang. Die Probleme der Zeit bewegten zahlreiche Künstlerinnen und Künstler zu einer Spiegelung der Wirklichkeit und des Alltags, auf der Suche nach einem neuen Realismus oder „Naturalismus“. Mit individueller Handschrift hielten sie die Geschichten ihrer Zeitgenossen einprägsam fest: Die Verarbeitung der Folgen des Ersten Weltkriegs mit Darstellungen von versehrten Soldaten und von „Kriegsgewinnlern“, die Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die Großstadt mit ihrer Vergnügungsindustrie und die zunehmende Prostitution, die politischen Unruhen und wirtschaftlichen Abgründe werden in der Ausstellung ebenso verhandelt wie das Rollenbild der Neuen Frau, die Debatten um die Paragrafen 175 und 218 – die Strafbarkeit von Homosexualität und Abtreibung –, die sozialen Veränderungen durch die Industrialisierung oder die wachsende Begeisterung für den Sport.

    In der Zusammenschau entsteht ein eindrückliches Panorama einer Zeit, deren Themen auch nach 100 Jahren nichts an Aktualität und Diskussionspotenzial verloren haben. Im Fokus der Ausstellung steht das Unbehagen der Epoche, das sich in den Motiven und Inhalten wie auch in einem breiten stilistischen Spektrum zeigt.

    Die Schirn vereint rund 200 Gemälde, Grafiken und Skulpturen von 62 bekannten sowie bislang weniger beachteten Künstlerinnen und Künstlern, darunter Max Beckmann, Kate Diehn-Bitt, Otto Dix, Dodo, Conrad Felixmüller, George Grosz, Franz Radziwill, Christian Schad. Historische Filme, Zeitschriften, Plakate und Fotografien liefern darüber hinaus Hintergrundinformationen.

    Abbildung: Dodo, Logenlogik, Für die Zeitschrift ULK, 1929, Gouache über
    Bleistift auf Karton, 40 x 30 cm, Privatsammlung Hamburg, ©
    Krümmer Fine Art

    , 29.9.2017, mehr ...



  • Wurzeln der Mathematik / Aus-/Einfalten
    11.06.2017 - 21.03.2018

    Mathematik gehört zu den ältesten kulturellen Errungenschaften der Menschheit. Schon beinahe immer haben Menschen Zahlen und Formen benutzt, um die Welt wahrzunehmen, sie zu verstehen und zu gestalten. Die Ausstellung besteht aus vier Berei­chen: Zahlen und Zählen, Formen und Muster, Himmel und Erde, Spielen und Denken. "Wurzeln der Mathematik" zeigt, wie die Sprache der Zahlen und Formen zwar an sehr unterschiedlichen Stellen der Welt mit verschiedenen Darstellungen entstanden ist, sich aber zu einer weltumspannenden Sprache zusammengefügt hat.Die Ausstellung lädt Besucher jeden Alters dazu ein, in einer besonderen Atmos­phäre an neu entwickelten interaktiven Exponaten und historischen Darstellungen die Anfänge der Mathematik zu erleben. Sie erfahren, wie diese bis heute nachwirken und eine Grundlage unserer heutigen Welt bilden.

    Schirmherrschaft: Ministerpräsident Volker Bouffier

    Unterstützt durch die Klaus-Tschira-Stiftung

    , 16.6.2017, mehr ...



  • Rubens / Aus-/Einfalten
    Kraft der Verwandlung
    08.02.2018 - 21.05.2018

    Peter Paul Rubens (1577–1640) hat die europäische Barockmalerei geprägt wie kaum ein anderer Künstler. Anhand von etwa 100 Arbeiten – darunter 31 Gemälde und 23 Zeichnungen von Rubens – arbeitet die Schau einen bisher wenig beachteten Aspekt im Schaffensprozess des Meisters heraus: Sie zeigt, wie tief Rubens in den Dialog mit Kunstwerken berühmter Vorgänger und Zeitgenossen eintrat und wie dies sein fünfzigjähriges Schaffen prägte.

    Zur Ausstellung bietet das Städel Museum ein umfangreiches Programm für alle Jahrgangsstufen an. Neben thematischen Führungen durch die Ausstellung werden auch verschiedene Workshops angeboten, die sich nicht nur auf das malerische und zeichnerische Gestalten beschränken, sondern auch Techniken des kreativen Schreibens miteinbeziehen.

    Darüber hinaus gibt es zur Ausstellung auch wieder ein Digitorial.

    Abbildung: Ausstellungsansicht "Rubens. Kraft der Verwandlung"
    Foto: Städel Museum

    , 9.2.2018, mehr ...



  • BASQUIAT. BOOM FOR REAL. / Aus-/Einfalten
    16.02.2018 10:00 - 27.05.2018 18:00

     

     

    Jean-Michel Basquiat (1960–1988) zählt heute zu den bedeu­tends­ten Künst­lern des 20. Jahr­hun­derts. Mehr als 30 Jahre nach seiner letz­ten Einzel­prä­sen­ta­tion in einer öffent­li­chen Samm­lung in Deutsch­land widmet die Schirn Kunst­halle Frank­furt dem Werk des US-ameri­ka­ni­schen Künst­lers eine große Ausstel­lung.

     

     

     

    Zur Ausstellung bietet die Schirn einige Praxis-Workshops an

    SCHIEFER SCRATCHING AB 5. KLASSE

    Ausge­rüs­tet mit Schie­fer­ta­fel und Grif­fel, wird in der Ausstel­lung Basqui­ats Figu­ren-, Zeichen- und Begriffs­welt genau unter die Lupe genom­men und als Zitat auf der Tafel skiz­ziert. In einen neuen Sinn­zu­sam­men­hang gestellt, entste­hen mit indi­vi­du­el­ler Hand­schrift eigene Bild­werke, die im Foto fest­ge­hal­ten werden

    KLEIN ABER SOHO AB 7. KLASSE

    Basqui­ats Post­kar­ten, die er in einer Mixed-Media-Tech­nik produ­zierte und mit denen er sich nicht nur ein paar Dollar verdiente, sondern auch die dama­lige Künst­ler- und Gale­rie­szene beein­druckte, regen zu eige­nen Post­kar­ten­ideen an

    GRAFIK/FLÄCHE/SCHRIFT AB 8. KLASSE

    Inspi­riert durch die groß­for­ma­ti­gen Arbei­ten der Ausstel­lung, entsteht in Gemein­schafts­ar­beit ein mosa­ik­ar­ti­ges Werk aus mehre­ren 30 x 40 cm Malplat­ten. Dabei setzen sich die Schü­le­rin­nen und Schü­ler mit Gestal­tungs- und Kompo­si­ti­ons­prin­zi­pien sowie dem Verhält­nis von Farbe, Figur und Schrift in den Arbei­ten Basqui­ats gestal­te­risch ausein­an­der

     

    Abbildung: Schirn_Presse_Jean-Michel_Basquiat_painting_1983.jpg
    Jean-Michel Basquiat painting, 1983, © Roland Hagenberg

    , 23.2.2018, mehr ...



  • Exil-Erfahrung und Zeugnis / Aus-/Einfalten
    09.03.2018 - 01.03.2028

    Koffer Walter MeckauerWas bedeutet es, ins Exil gehen zu müssen? Was erlebt man dort? Gibt es ein Ende des Exils? Und was bleibt vom Exil?

    Etwa 500.000 Menschen wurden zwischen 1933 und 1945 aus dem Machtbereich der nationalsozialistischen Diktatur ins Exil gezwungen. Ihnen gemeinsam war, dass sie ausgegrenzt und verfolgt wurden. Die konkreten Anlässe und Zeitpunkte ihrer Flucht hingegen unterschieden sich, so wie auch ihre Wege, Ziele und Erfahrungen im Exil.

    Der spezifische Zuschnitt des Deutschen Exilarchivs 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek erlaubt einen multiperspektivischen Blick auf dieses Exil. Die Dauerausstellung zeigt ausschließlich Originale aus dem Bestand des Archivs.

    Eingebettet in einen Prolog und einen Epilog gliedert sich die Ausstellung in drei thematische Hauptkapitel: Auf der Flucht – Im Exil – Nach dem Exil. Diese sind in jeweils mehrere kleinere Kapitel unterteilt. Die Ausstellung liefert einen weitreichenden Überblick über das Phänomen des deutschsprachigen Exils 1933-1945, versteht sich jedoch zugleich als ein Plädoyer für den Blick auf Details und für Multiperspektivität im Umgang mit Geschichte.

    Das Deutsche Exilarchiv 1933–1945 sammelt Zeugnisse des Exils: Publikationen, institutionelle und persönliche Nachlässe. Es sammelt berufsübergreifend und unabhängig von der Prominenz einer Person. Seine Gründung in der frühen Nachkriegszeit wurde von Exilierten selbst mitinitiiert. Sie sahen darin ein Instrument der politischen Aufklärung.

    Mit seiner virtuellen Ausstellung "Exil. Erfahrung und Zeugnis" macht das Deutsche Exilarchiv 1933–1945 ausgewählte Exponate seiner gleichnamigen Dauerausstellung online zugänglich.

    Information und Kontakt

    Öffnungszeiten ab dem 9. März 2018:

    Montag bis Freitag 9:00–21:30 Uhr

    Samstag 10:00–17:30 Uhr, an Sonn- und Feiertagen geschlossen

    Eintritt frei

    Abbildung: Koffer von Walter Meckauer, in dem er seine Kurzgeschichten aufbewahrte, um 1933, Deutsches Exilarchiv 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek, TNL Walter Meckauer, EB 85/028

    , 9.3.2018, mehr ...