Hessischer Bildungsserver

Ausstellungen

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  • Karin Kneffels Gemälde zeigen eine Welt zwischen Erinnerung, Traum und Realität. Lichtreflexe, Spielelungen und beschlagene Fensterscheiben lenken unseren Blick auf Häuserfassaden und in Innenräume. Mit naturalistischer Genauigkeit schafft diese Malerei eine Wirklichkeit voller Details und Anspielungen. Nichts ist so wie es zunächst scheint. In dieser Ausstellung folgen wir den Fährten in Karin Kneffels Bildern und werden zu Bilder-Detektiven.

    Begleitend zur Ausstellung gibt es ein umfangreiches Workshop-Programm. Für Besucherinnen und Besucher aller Altersgruppen bietet die Ausstellung ein Postkarten-Spiel für eigene Entdeckungen.

    Information und Anmeldung: Kinder-Akademie Fulda, Telefon 0661.90273-0, www.kaf.de

    , 15.9.2017, mehr ...



  • Raumkunst - Made in Darmstadt / Aus-/Einfalten
    Museum Künstlerkolonie
    27.07.2017 11:00 - 18.02.2018 18:00

    http://www.mathildenhoehe.eu/assets/Ausstellung/raumkunst/Presse/1-Plakat-BehrensStuhl-Presse.jpgAm 27. Juli 2017 öffnet das Museum Künstlerkolonie seine Türen für den ersten Teil der Sammlungsneugestaltung. Nicht mehr chronologisch, sondern anhand thematischer Schwerpunkte wird die Ausstellung den Besuchern das besondere Schaffen der Künstlerkolonie Darmstadt zwischen 1901–1914 und darüber hinaus präsentieren.
    „RAUMKUNST – Made in Darmstadt“ nimmt Bezug auf die Idee der Künstlerkolonie-Mitglieder, mit jedem einzelnen Projektentwurf eine Durchdringung von Kunst und Alltag zu erreichen. Einzelne Objekte sollten nicht nur ästhetisch gestaltet sein, sondern im Zusammenspiel – als Teil komplett durchgestalteter Raumarrangements – zu einem Gesamtkunstwerk verschmelzen. Dieses wegweisende Prinzip, die Kunstwerke und Möbel in Wohnräumen vollständig aufeinander abzustimmen, wird in der neuen Sammlungsausstellung anhand verschiedener Beispiele sichtbar.
    Präsentiert werden über 150 Möbel, Raumensembles, Keramiken, Bücher, Textilien, Skulpturen, Modelle, Gemälde, Druckgraphiken und Zeichnungen von Joseph Maria Olbrich, Peter Behrens, Hans Christiansen, Albin Müller u.a.

    Abb.: Plakat zur Ausstellung „Raumkunst – Made in Darmstadt, Motiv: Peter Behrens
    Armlehnstuhl, 1900/01

    , 29.9.2017, mehr ...



  • Der Garten der Avantgarde / Aus-/Einfalten
    27.10.2017 10:00 - 25.02.2018 17:00

    Genau 100 Jahre nachdem der Privatier und Kunstsammler Heinrich Kirchhoff seine bedeutende Sammlung mit Werken der Avantgarde erstmals im Museum Wiesbaden gezeigt hatte, wird diese nun am selben Ort wieder zusammengeführt. Kirchhoff (1874–1934) ließ sich zur Jahreswende 1908/09 in der Kurstadt Wiesbaden nieder mit dem Wunsch, sich dort seinen Leidenschaften Kunst und Natur zu widmen. Hier stellte er innerhalb weniger Jahre eine Kollektion zusammen, die hochwertige Arbeiten der Künstler wie Paul Klee, Emil Nolde und Franz Marc vereinte. Auf seine Einladung hin kam auch Alexej von Jawlensky nach Wiesbaden und ließ sich hier bis an sein Lebensende nieder. Die Villa von Kirchhoff in der Beethovenstraße 10 bot mit ihrem außergewöhnlichen Garten, den der Hausherr selbst angelegt hatte, ein paradiesisches Idyll. Botanik-Freunde und Kunstinteressierte waren gleichermaßen magisch angezogen. Kirchhoff beabsichtigte schon früh, seine Sammlungen für alle Bürger zu öffnen und mit ihr als beispielhaftem Lehrstück die Kurstadt zu einem Zentrum der künstlerischen Moderne werden zu lassen.

     

    , 29.9.2017, mehr ...



  • Glanz und Elend der Weimarer Republik / Aus-/Einfalten
    27.10.2017 10:00 - 25.02.2018 17:00

    Soziale Spannungen, politische Kämpfe, gesellschaftliche Umbrüche, aber auch künstlerische Revolutionen und Neuerungen charakterisieren die Weimarer Republik.

    In einer großen Themenausstellung wirft die Schirn Kunsthalle Frankfurt ab dem 27. Oktober 2017 einen Blick auf die Kunst im Deutschland der Jahre 1918 bis 1933. Direkte, ironische, wütende, anklagende und oftmals auch prophetische Werke verdeutlichen den Kampf um die Demokratie und zeichnen das Bild einer Gesellschaft in der Krise und im Übergang. Die Probleme der Zeit bewegten zahlreiche Künstlerinnen und Künstler zu einer Spiegelung der Wirklichkeit und des Alltags, auf der Suche nach einem neuen Realismus oder „Naturalismus“. Mit individueller Handschrift hielten sie die Geschichten ihrer Zeitgenossen einprägsam fest: Die Verarbeitung der Folgen des Ersten Weltkriegs mit Darstellungen von versehrten Soldaten und von „Kriegsgewinnlern“, die Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die Großstadt mit ihrer Vergnügungsindustrie und die zunehmende Prostitution, die politischen Unruhen und wirtschaftlichen Abgründe werden in der Ausstellung ebenso verhandelt wie das Rollenbild der Neuen Frau, die Debatten um die Paragrafen 175 und 218 – die Strafbarkeit von Homosexualität und Abtreibung –, die sozialen Veränderungen durch die Industrialisierung oder die wachsende Begeisterung für den Sport.

    In der Zusammenschau entsteht ein eindrückliches Panorama einer Zeit, deren Themen auch nach 100 Jahren nichts an Aktualität und Diskussionspotenzial verloren haben. Im Fokus der Ausstellung steht das Unbehagen der Epoche, das sich in den Motiven und Inhalten wie auch in einem breiten stilistischen Spektrum zeigt.

    Die Schirn vereint rund 200 Gemälde, Grafiken und Skulpturen von 62 bekannten sowie bislang weniger beachteten Künstlerinnen und Künstlern, darunter Max Beckmann, Kate Diehn-Bitt, Otto Dix, Dodo, Conrad Felixmüller, George Grosz, Franz Radziwill, Christian Schad. Historische Filme, Zeitschriften, Plakate und Fotografien liefern darüber hinaus Hintergrundinformationen.

    Abbildung: Dodo, Logenlogik, Für die Zeitschrift ULK, 1929, Gouache über
    Bleistift auf Karton, 40 x 30 cm, Privatsammlung Hamburg, ©
    Krümmer Fine Art

    , 29.9.2017, mehr ...



  • Wurzeln der Mathematik / Aus-/Einfalten
    11.06.2017 - 21.03.2018

    Mathematik gehört zu den ältesten kulturellen Errungenschaften der Menschheit. Schon beinahe immer haben Menschen Zahlen und Formen benutzt, um die Welt wahrzunehmen, sie zu verstehen und zu gestalten. Die Ausstellung besteht aus vier Berei­chen: Zahlen und Zählen, Formen und Muster, Himmel und Erde, Spielen und Denken. "Wurzeln der Mathematik" zeigt, wie die Sprache der Zahlen und Formen zwar an sehr unterschiedlichen Stellen der Welt mit verschiedenen Darstellungen entstanden ist, sich aber zu einer weltumspannenden Sprache zusammengefügt hat.Die Ausstellung lädt Besucher jeden Alters dazu ein, in einer besonderen Atmos­phäre an neu entwickelten interaktiven Exponaten und historischen Darstellungen die Anfänge der Mathematik zu erleben. Sie erfahren, wie diese bis heute nachwirken und eine Grundlage unserer heutigen Welt bilden.

    Schirmherrschaft: Ministerpräsident Volker Bouffier

    Unterstützt durch die Klaus-Tschira-Stiftung

    , 16.6.2017, mehr ...