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Ausstellungen

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26.09.2018 - 13.01.2019

VasarelyVom 26. September 2018 bis 13. Januar 2019 wird im Städel Museums die Sonderausstellung „Vasarely. Im Labyrinth der Moderne“ präsentiert. 

Bilder, die die Ästhetik von Computerspielen vorwegnehmen: Victor Vasarelys vielschichtiges Werk ist heute aktueller denn je! Der Künstler spielt mit optischen Effekten, die sich in den Raum drängen. Seine Bilder greifen Konzepte aus der Mathematik und der Wahrnehmungspsychologie auf. Die faszinierenden, auf geometrischen Grundformen basierende Strukturen in knalligen Farben prägen das Erscheinungsbild der Moderne der 1960er- und 1970er-Jahre. 

Das Ausstellungsthema bietet sich für einen Besuch von Kita-Kindern, Schülerinnen und Schülern aller Altersstufen an.

Sichern Sie sich schon jetzt Ihren Wunschtermin für unsere Lehrerfortbildungen zur Ausstellung:

  • Freitag, 19. Oktober, 15.00-17.00 Uhr Kita und Grundschule
  • Freitag, 19. Oktober, 16.00-18.00 Uhr Sekundarstufe I und II
  • Dienstag, 23. Oktober, 15.00-17.00 Uhr Kita und Grundschule
  • Dienstag, 23. Oktober, 16.00-18.00 Uhr Sekundarstufe I und II

Hier geht es zum Anmeldeformular des Städel Museums.

Bildnachweis: Victor Vasarely (1906–1997), Vega Pal, 1969, Acryl auf Leinwand, 200 x 200 cm
Musée Unterlinden, Colmar, © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Städel Museum

 


Wilhelm Kuhnert und das Bild von Afrika

25.10.2018 - 27.01.2019

Wie kein anderer Maler zu seiner Zeit hat Wilhelm Kuhnert (1865–1926) die Vorstellung von Afrika geprägt. Als einer der ersten europäischen Künstler bereiste er Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts die noch weitgehend unerforschten deutschen Kolonien in Ostafrika. Die auf diesen Reisen entstandenen Skizzen der dortigen Tier- und Pflanzenwelt dienten ihm als Vorlagen für monumentale Gemälde, die er nach seiner Rückkehr in seinem Berliner Atelier anfertigte und mit enormem Erfolg international ausstellte und verkaufte. Kuhnert folgte beim Malen einem fast wissenschaftlichen Vorgehen und erfasste das Charakteristische der Tiere wie der sie umgebenden Landschaft auf genaueste Weise.

Seine Tierdarstellungen wurden in zoologischen Büchern wie Brehms Tierleben und in Publikationen des Frankfurter Zoodirektors Wilhelm Haacke ebenso verbreitet wie auf Schulwandbildern. Selbst auf Schokoladenverpackungen der Firma Stollwerck fanden sich seine Werke. Obwohl Wilhelm Kuhnert bis heute zu den meistgesammelten akademischen Malern gehört, ist sein Werk einer großen Öffentlichkeit weitgehend unbekannt. Die Schirn Kunsthalle Frankfurt präsentiert nun die erste umfassende Retrospektive zum Leben und Werk des Künstlers.

Die Ausstellung vereint neben Studien und Gemälden aus europäischen und amerikanischen Museen, Privatsammlungen und dem Nachlass Kuhnerts auch zahlreiche Druck- und Werbegrafiken sowie Publikationen des Künstlers. Es ist eine umfassende Wiederentdeckung einer außergewöhnlichen Künstlerpersönlichkeit zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Dabei wird Kuhnerts Werk nicht nur als Spiegel der Kunst- und Naturwissenschaftsgeschichte verstanden, sondern auch vor dem Hintergrund der Kolonialgeschichte beleuchtet.

Abb.: Schirn_Presse_Kuhnert_Loewenkopf_im_Profil_undatiert.jpg
Wilhelm Kuhnert, Löwenkopf im Profil, ohne Datum. Öl auf Leinwand, 87 x 101.5 cm, Privatsammlung, Foto: Jens WeyersPowered by TCPDF (www.tcpdf.org)1 /


01.11.2018 10:00 - 03.02.2019 18:00

Wildnis

In Zeiten, in denen die weißen Flecken auf den Landkarten dieser Welt weitgehend verschwunden sind und ein „unberührter Naturzustand“ fast nur noch in Form von ausgewiesenen Reservaten existiert, kehrt die „Wildnis“ zurück in die Kunst. Die Suche nach letzten freien Plätzen, die Expedition als künstlerisches Medium, Visionen einer posthumanen Welt prägen die Werke vieler zeitgenössischer Künstler ebenso wie die Neuverhandlung des Verhältnisses von Mensch und Tier.

Die Schirn Kunsthalle Frankfurt widmet dieser wiederkehrenden Faszination eine umfassende Themenausstellung, in der rund 100 bedeutende Kunstwerke u. a. von Julian Charrière, Marcus Coates, Tacita Dean, Mark Dion, Jean Dubuffet, Max Ernst, Asger Jorn, Joachim Koester, Ana Mendieta, Georgia O’Keeffe, Gerhard Richter, Henri Rousseau und Carleton E. Watkins präsentiert werden.

Abb.:Henri Rousseau, Le lion, ayant faim, se jette sur l'antilope, 1898 – 1905, Oil on canvas, 200 x 301 cm, Fondation Beyeler,Riehen/Basel, Sammlung Beyeler, Foto: Robert Bayer, Basel


19.09.2018 - 17.03.2019

LasersteinVom 19. September 2018 bis 17. März 2019 wird im Städel Museums die Sonderausstellung „Lotte Laserstein. Von Angesicht zu Angesicht“ präsentiert. 

Der Mensch in all seinen Facetten: Die Bilder der Malerin Lotte Laserstein liefern Einblicke in die bewegte Zeit der Weimarer Republik und das Leben im Berlin der 1920er- und 1930er-Jahre. Ihre Bildnisse zeigen Figuren des von der Industrialisierung geprägten Großstadtalltags und den Typus der „neuen Frau". Das Städel Museum zeigt mit rund 40 Gemälden und Zeichnungen Glanzpunkte aus Lasersteins Schaffen. Die Ausstellung ist die erste Einzelpräsentation der Künstlerin in Deutschland außerhalb Berlins.

Die Lehrerfortbildung findet am 21.September 2018, 15.00-17.00 Uhr statt.

Zur Ausstellung gibt es ein pädagogisches Begleitprogramm mit Führungen und Worksshops für Schulklassen, Kita- und Hortgruppen.

Bildnachweis: Lotte Laserstein (1898-1993), Russisches Mädchen mit Puderdose, 1928, Öl auf Holz, 31,7 x 40 cm Städel Museum, Frankfurt am Main, Foto: Städel Museum – ARTOTHEK, © VG Bild-Kunst, Bonn 2018